Der künftige Rhein Ruhr Express

340 Millionen für „Rhein-Ruhr-Express“

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt zur Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen ein langfristiges Darlehen über 340 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den Geldern sollen für das Projekt „Rhein-Ruhr-Express“ (RRX) 82 neue elektrische Doppelstocktriebzüge angeschafft werden.

Das Projekt „RRX“ gilt als bedeutendstes Schienenprojekt in Nordrhein-Westfalen. Träger des Projekts sind der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der Zweckverband Nahverkehr Rheinland, der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe sowie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord.

Region wird mit sechs Linien vernetzt

Es sieht vor, die Region Rhein-Ruhr mit sechs Linien des RRX zu vernetzen. Kernstrecke ist die Achse Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund und Hamm. Weitere Kreditgeber neben der EIB sind die KfW IPEX-Bank und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Der Präsident der EIB, Werner Hoyer, betonte bei der Unterzeichnung der Rahmenverträge, „das Projekt RRX ist mit der engen Kooperation der Verkehrsverbünde einmalig in der Geschichte des nordrhein-westfälischen Nahverkehrs.

Für NRW ein zentrales Vorhaben

Der Rhein-Ruhr-Express ist ein für NRW zentrales Vorhaben, wenn es um nachhaltige und kundenorientierte Verkehrslösungen geht. Das wird inzwischen nicht nur in NRW wahrgenommen, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus“.
Hoyer zeigte sich im Übrigen zuversichtlich, dass die EIB in den kommenden Jahren weitere Geschäfte mit den beteiligten Verkehrsverbünden vornehmen werde.

Die EIB fördert traditionell nachhaltige und umweltverträgliche Verkehrslösungen, sowohl in der Infrastruktur als auch in der Modernisierung des rollenden Materials.

Qualität des Personennahverkehrs verbessern

Das Projekt „RRX“ wird durch die Bereitstellung moderner, energiesparender und leiser Züge dazu beitragen, dass sich die Qualität des Personennahverkehrs in Nordrhein-Westfalen spürbar verbessert.

Für Bau und Instandhaltung der neuen Doppelstocktriebzüge, die sich durch verbesserte Energieeffizienz, höhere Kapazität sowie einen besonderen Fahrgastkomfort inklusive Barrierefreiheit auszeichnen, ist Siemens verantwortlich, das in einer europaweiten Ausschreibung im ersten Halbjahr 2015 den Zuschlag erhalten hatte.

(Quelle: EIB / Foto: © RRX)

gateurope-2015-07-17 18:31:12