Im Hafen von Beilun

China im Lieferantenmix sehr beliebt

Der Mix macht es aus: Einer neuen Studie von msg zufolge ist China als Exporteur weltweit nach wie vor sehr beliebt. Fast 75 Prozent der befragten Unternehmen setzen in ihrem Lieferantenmix auf eine kleine, aber konstante Anzahl an Lieferanten aus China. Dabei zeigen sie eine starke Tendenz zum Bezug von Komponenten anstelle von fertigen Erzeugnissen – rund 60 Prozent.

msg ist eine international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 5.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus strategischer Beratung und IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Financial Services, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications & Media, Travel & Logistics sowie Utilities und hat – nach eigenen Angaben – in über 30 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben.

msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 6 ein.

Große Abhängigkeiten werden vermieden

Die Studie zeigt, dass die Mehrheit der Befragten mittelständischen Unternehmen – 40 Prozent – einen Pool von strategischen Lieferanten (10-15) hat, aus dem sie je nach Verfügbarkeit und Produktspezifikation auswählen kann. Wichtig ist ihnen dabei, maximal 25 Prozent ihrer Komponenten oder Fertigteile aus China zu beziehen, um zu große Abhängigkeiten von nur einem Land zu vermeiden, aber gleichzeitig Kosten- und Synergievorteile bei dieser Ratio entscheidend zu nutzen.

Ergebnisse der Studie im Kern

Lieferfristen sind nach wie vor ein Problem. Nur neun Prozent der Befragten stellen eine Verbesserung in den vergangenen drei Jahren fest.

Der Anteil der Fehler ist aus Sicht der meisten Studienteilnehmer (65 Prozent) gestiegen oder konstant geblieben, seit sie aus China beziehen. Eine Verbesserung stellen nur wenige fest (35 Prozent).

95 Prozent der Unternehmen, die in China einkaufen, sehen Qualitätsprobleme im Bereich der Herstellung und/oder der Rohmaterialien.

Die niedrigen Kosten im chinesischen Markt bleiben dennoch der ausschlaggebende Faktor.

Über den Anteil von Einheimischen zu Expatriates

Mehr als die Hälfte bezieht seit mehr als zehn Jahren Waren aus China. Nur zwölf Prozent nutzen den Markt zur Beschaffung erst seit kurzem. Ein Drittel (35 Prozent) verlässt sich dabei am liebsten auf die unternehmensinterne Einkaufsorganisation in China, sogenannte International Purchasing Offices (IPO). Ein weiterer großer Anteil nutzt entweder den Einkauf der Firmenzentrale oder den Einkauf der eigenen chinesischen Produktionsstätte statt externe Beschaffungsdienstleister.

Diese internationalen Einkäufer setzen zwar auf lokale Arbeitskräfte für operative Aufgaben, werden aber von 1 bis 3 Expatriates, also von nach China entsandten Kräften, geführt. Bis 2017 soll sich das Verhältnis Einheimische zu Expatriates auf 10:1 verändern.

China als Strategie für Wettbewerbsvorteile

„Viele Unternehmen auf der ganzen Welt haben die Beschaffung aus China als eine Strategie für Wettbewerbsvorteile angenommen“, so das Fazit von Stephan E. Willigens, Vice President Supply Chain Management, bei msg.

msg führte diese Studie unter mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Schweiz, Hong Kong und China, USA, Türkei, Japan sowie einigen Ländern in Südostasien durch.

Mitglieder des Projekt-Teams waren weiterhin die Technische Universität Berlin, die China Business Consulting Ltd. sowie i-Training Asia Ltd.

Annähernd 50 Prozent der Teilnehmer kommen aus dem produzierenden Gewerbe, beispielsweise aus den Bereichen Automobilzulieferer, Industriemaschinen, Herstellung und Baumaschinen.

Die vollständige Studie steht unter folgendem Link zum Abruf BEREIT.

(Quelle: openPR / msg)

gateurope-2015-07-10 10:53:12

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