Grüne Woche: Genussreise durch Deutschland

Sie sind authentisch, sie bieten Geschmackserlebnisse und sie sind vor allem eines: regional. Rund 500 Aussteller zeigen das größte Messe-Angebot an Nahrungs- und Genussmitteln aus allen Regionen Deutschlands auf der Internationalen Grüne Woche Berlin 2016.

Die Messe kommt damit dem Verbrauchertrend mit einer Genussreise durch Deutschlands Regionen entgegen. 14 Bundesländer stellen vom 15. bis 24. Januar 2016 ihre kulinarischen Highlights im Ambiente der jeweiligen Landschaften, Städte und Dörfer vor.

Ab ins „Ländle“

Das Genießerland Baden-Württemberg in Halle 5.2.b verwöhnt die Grüne Woche-Besucher mit Maultaschen, Wein, Schinken, Käse, Saft, Bier und edlen Destillaten. Auch Brezel – und Maultaschen-Eis, Linsen mit Spätzle, Wurschtsalat und Schwarzwälder Kirschtorte zählen zu den kulinarischen Highlights. Durch ein Portal gelangen neugierige Besucher in die Welt der Wappentiere „Greif & Hirsch“. Wer Lust hat, testet seine „Fremdsprachenkenntnisse“ an der Wörterbuchscheibe „Deutsch-Schwäbisch, Schwäbisch-Deutsch“.

Wer gerne reist, kann viele spannende Ausflugs- und Reiseziele in Baden-Württemberg entdecken. Neben den beliebten Regionen Schwarzwald und Bodensee – auch bekannt als das „Schwäbische Meer“- laden die Region Hohenlohe, das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, der Kraichgau, der Odenwald und das liebliche Taubertal zum Wandern, Staunen und Entspannen ein.

Auf nach Bayern

Der 53. Auftritt Bayerns auf der Grünen Woche steht unter dem Motto „Auf nach Bayern! – Regional. Bäuerlich. Bayerisch.“ In der 2.300 Quadratmeter großen Halle 22b werden den Besuchern echte Schmankerl, traditionelle Bräuche und Einblicke in die landschaftliche Schönheit aller Regionen des Freistaats präsentiert.

Viele regional verwurzelte Musik- und Trachtengruppen, ausgewiesene Tourismus- und Genussexperten sind mit von der Partie, um den Besuch der Bayernhalle zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Die Gäste aus aller Welt schätzen nicht nur die bayerischen Spezialitäten wie Brezen oder Leberkäse, sondern können natürliche Gesundheitsprodukte wie Aroniasaft oder besondere Klostererzeugnisse kennenlernen. Auf der „Innovationsinsel“ überraschen innovative Produkte von jungen Unternehmen.

Nicht zuletzt ist das Jahr 2016 für die Brauer ein ganz besonderes Jahr, denn das Bayerische Reinheitsgebot begeht sein 500-jähriges Jubiläum. Zur Feier gibt es viele verschiedene Bierspezialitäten, jede Menge Informationen rund um das Thema Bier und einen original bayerischen Bierwagen.

Berliner Manufakturen

Am Stand von Berlin wird der Besucher zum Erleben von kleinen und großen kulinarischen Wundern und Wunderwerken aus einer kreativen, vielfältigen und weltoffenen Stadt eingeladen. Zum Probieren, Genießen und Staunen verführen Berliner Manufakturen mit feinen Spezialitäten. Dazu zählt die Berliner Senfmanufaktur mit vielfältigen, leckeren und selbstgemachten Senfsorten aus Steglitz. Aber auch typische Berliner Traditionsmarken wie Florida Eis mit neuen Kreationen, Kaisers, Schilkin, Mampe und Feinkost Pfennigs sind mit ihren Spezialitäten dabei.

Curry 36 mit seiner bekannten Currywurst darf natürlich nicht fehlen. Aber auch neue Leckereien sind dabei wie Höflich Schokolade, der Schokoengel, die Lakomka Fresh Fruit Factory mit kleinen Quarkriegeln oder Lachsdöner von Rauchzeichen, Spreequell Mineralbrunnen und der Catering Service Jentsch.

Innovativ – Mark Brandenburg

Brandenburg präsentiert sich 2016 zum 24. Mal mit seiner Landesschau in der Messehalle 21a als attraktiver, weltweit wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort. Erstmals sind Aussteller aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs vertreten. Vor der Kulisse eines in der Halle aufgebauten Marktplatzes mit zahlreichen Ständen wird es auf der Hallenbühne ein buntes Programm geben, das von Laien und Berufskünstlern aus den Landesteilen bestritten wird.

Brandenburgs Ernährungswirtschaft wird vor allem von kleinen und mittelständischen Betrieben geprägt. Getreu dem Motto, dass eine Region einem Lebensmittel Charakter verleiht, sind alle bekannten Brandenburger Reisegebiete mit ihren Angeboten dabei. Auch 2016 gehört Brandenburgs Ernährungswirtschaft zu den innovationfreudigsten Branchen im Land. Neu sind zum Beispiel: Kaufmann’s Suppen von Dreistern aus Neuruppin, Sandhill Whisky aus Bad Belzig, Schoko-Kirsch von ScharfesGELB aus Senftenberg, neue Kaninchenspieße aus Beelitz sowie Brotaufstriche von Kunella-Feinkost aus Cottbus.

Schmackhaft: „Made in Bremen“

Es liegt was in der Luft: Hält man in Bremen und Bremerhaven die Nase in den Wind, wird schnell deutlich, dass hier ein echtes Kompetenzzentrum der Nahrungs- und Genussmittelindustrie liegt. Ob verführerischer Kaffeeduft, die würzige Mischung aus Hopfen und Malz, ein unwiderstehlicher Hauch feinster Schokolade oder eine frische Meeresbrise: Im kleinsten Bundesland produzieren, verarbeiten und veredeln nicht nur zahlreiche international agierende Markenartikelhersteller, sondern auch viele traditionsreiche kleine und mittelständische Familienunternehmen sowie Manufakturen ihre wohlschmeckenden Produkte.

Einen repräsentativen Querschnitt dieser Bremer Marken- und Produktvielfalt stellen insgesamt zwölf Aussteller in Halle 20 an einem von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH organisierten Gemeinschaftsstand vor.

Regional, nachhaltig, fair: Einen Schwerpunkt des diesjährigen Messe-Auftritts bildet BioStadt Bremen: Schonende Landbewirtschaftung, Regionalität und faires Handeln stehen hier im Mittelpunkt – zudem ist Bremen auf freiwilliger Basis seit 2011 das erste gentechnikfreie Bundesland.

Geprüfte Qualität – Hessen

Die Besucher der Internationalen Grünen Woche 2016 können am Messestand des Landes Hessen wieder typisch hessische Speisen und Produkte kennen lernen und probieren. Süffiger Apfelwein, herzhaftes Bier, erfrischendes Mineralwasser, nordhessische Ahle Wurscht und eine bunte Käseauswahl mit und ohne „Musik“ werden dort angeboten und laden zum Verweilen ein. Dabei verspricht das regionale Siegel der Qualitätsmarke „Geprüfte Qualität – HESSEN“ auf den Produkten zertifizierte Qualität, Sicherheit und Transparenz von der Erzeugung bis zur Ladentheke.

Baumkuchen aus Mecklenburg-Vorpommern

Die Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern gehört seit der Jahrtausendwende als beliebter Anlaufpunkt zur Grünen Woche. 2016 präsentiert sich das Land zum 17. Mal. Die Länderhalle hat in ihrem jetzigen Konzept viel Zuspruch erfahren und der Nordosten der Bundesrepublik will sich auf 1.800 Quadratmetern mit 40 Verkaufs- und Präsentationsständen und rund 60 Ausstellern darstellen.

„Genieße Mecklenburg-Vorpommern“, unter diesem Motto sollen die Besucher der Länderhalle Deutschlands Nordosten als Standort für kulinarische Besonderheiten erleben oder auch zum ersten Mal kennenlernen. Zu den Spezialitäten gehören selbstverständlich Fischbrötchen, deftige Wurstwaren sowie Sanddornprodukte in allen Variationen. Es gibt aber auch Besonderheiten wie direkt vor Ort produzierten Baumkuchen, sortenreine Säfte von seltenen Obstbaum-Sorten oder ein Bier zu probieren, das nach einer jahrhundertealten Rezeptur hergestellt wird.

Gut essen, Natur genießen: Niedersachsen

In Halle 20 laden die Niedersachsen auf rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Besucher ein, ihr schönes Bundesland buchstäblich mit allen Sinnen zu erleben. Beim kulinarischen Angebot wird die regionale Herkunft großgeschrieben. Aus der Lüneburger Heide kommen das handgebraute „Schnuckenbräu“-Bier und die echten „Lüneburger Heidekartoffeln“. Ein Landbäcker aus Delmenhorst backt täglich frisches Brot, Metzger bieten regionaltypische Wurst- und Schinkenspezialitäten an und an vielen Ständen gibt es typische Schmankerl wie Rote Grütze oder frischen Altländer Apfelkuchen sowie regionale Likör- und Korn-Spezialitäten.

Niedersachsen hat aber mehr zu bieten als Gaumenfreuden. Mountainbiken, Rad- und Wandertouren, kulturelle Höhepunkte oder auch ein entspannter Strandurlaub an der Küste oder auf einer der sieben niedersächsischen Nordseeinseln.

„Gutes und Nachhaltiges aus NRW“

In der Halle 5.2.a präsentiert Nordrhein-Westfalen ein facettenreiches Angebot unter dem Motto „Gutes und Nachhaltiges aus NRW“. Hier können Messebesucher hochwertige Produkte aus verschiedenen Regionen des Landes genießen. Dabei kommen sowohl der westfälische Knochenschinken, der Reibekuchen aus dem Sauerland als auch die schärfste Schaschliksauce aus dem Ruhrgebiet zur Geltung.

Wer kennt noch die „Rheinische Schafsnase“ oder den „Westfälischen Gülderling“? Sie gehören zu einem Schatz aus der Natur in Form von zweihundert alten Apfelsorten, die in der NRW-Halle gezeigt werden. Die Obstwiese als spannendes Lernprojekt für Schulen und weitere Bildungsangebote belegen: NRW macht sich stark für die Umweltbildung.

Rheinland-Pfalz im WEINWERK

Rheinland-Pfalz ist Deutschlands Weinland Nr. 1. Rund zwei Drittel aller Reben stehen in den Anbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Nahe, Mittelrhein und Ahr. Der Weinbau prägt die Kulturlandschaften in einzigartiger Weise. Der Respekt vor einer 2.000 Jahre Weinbautradition und der Mut zu Innovation zeichnen die Winzerinnen und Winzer aus.
Das sind die Voraussetzungen für die Erzeugung erstklassiger Rot- und Weißweine, die jeden Geschmack bedienen. Hier wird der Liebhaber rassiger Rieslinge ebenso fündig wie der Freund fruchtiger Weine.

Knapp acht Prozent der Weinbaufläche wird ökologisch bewirtschaftet, Tendenz steigend. Auf der Internationalen Grünen Woche wird sich das Weinland Rheinland-Pfalz im neuen WEINWERK in Halle 2.2 präsentieren. ImWeingarten können sich die Gäste bei hervorragenden gebiets- und sortentypischen Weinen und Sekten sowie bei kulinarischen Spezialitäten auf die Regionen des Landes zwischen Rhein und Mosel einstimmen.

„Sachsen a la carte“

Der Freistaat Sachsen lädt 2016 zum kulinarischen Spaziergang durch seine Tourismusregionen in die Halle 21 b ein. Der Besucher erhält Informationen zu aktuellen Angeboten in den Feriengebieten und bekommt im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorgeschmack auf das, was die regionale Küche bietet. Denn Essen und Trinken bestimmen die Urlaubsqualität wesentlich mit, wie aus Sachsens Reiseanalyse 2014 hervorging.

Die Besucher sind eingeladen, im Leipziger Neuseenland den Lago Vita kennenzulernen, eindrucksvolle Industriegeschichte in Chemnitz zu erleben, am 116. Deutschen Wandertag in der Sächsischen Schweiz aktiv teilzunehmen oder Sachsen als Kulturland anlässlich des 800-jährigen Jubiläums des Dresdner Kreuzchores oder der Reger- Ehrung in Leipzig zu erleben.

Die sächsische Land- und Ernährungswirtschaft selbst ist mit zirka 20 Unternehmen in Berlin vertreten.

Kulinarisches aus Sachsen-Anhalt

Modern, hell, freundlich und innovativ, so präsentiert sich Sachsen-Anhalt in der Halle 23b. Die Ernährungswirtschaft ist der stärkste Wirtschaftszweig des Landes und mehr als 80 Aussteller zeigen deren Vielfalt. Auch die Landkreise haben die Bedeutung der Grünen Woche als wichtigen Faktor für die regionale Wirtschaftsförderung erkannt, neun von 14 Kreisen sind inzwischen hier vertreten.

Für die Unternehmen wird die Messe zu einem riesigen Testmarkt. So stellt die Halberstädter Würstchen- und Konservenfabrik gleich neun neuentwickelte vegetarische Produkte vor. Das Unternehmen LEHA präsentiert veganes Eis, unter anderem mit der Geschmacksrichtung Gurke. Das Messekonzept wurde grundlegend umgestaltet, großzügige Stände ohne die bisherigen Trennwände zum Nachbarn dominieren die Halle.

Schleswig-Holstein: Kulinarische Rundreise

Traditionell umgeben sich die „Nordlichter“ mit maritimer Atmosphäre. Die Hallenwandgestaltung (Halle 22a) nimmt die Besucher auf eine Bilder-Reise in den Norden mit. Auch kulinarisch wird der Bogen über das Land zwischen den Meeren geschlagen. So lädt eine Pieranlage zum Verweilen ein. Von dort aus hat der Besucher einen guten Blick auf die farbigen Hummerbuden, in denen eine breite Vielfalt aus dem hohen Norden angeboten wird.

Dazu zählt natürlich frischer und geräucherter Fisch. Aber auch über Buchenholz gereifter Holsteiner Katenschinken ist eine Spezialität. Anschließend kann man sich milden oder würzigen Käse schmecken lassen. Dazu passen ein kühles Bier aus Flensburg oder Dithmarschen, ein fantasievoll gemixter Cocktail oder ein Milchgetränk. Gemäß dem Motto „Schleswig-Holstein i(s)st lecker!“ werden täglich in der Showküche des Kieler Landwirtschaftsministeriums von Köchen aus Schleswig-Holsteinischen Spitzenrestaurants Menüs kreiert und dem Publikum angeboten.

Natürlich Thüringen

Wie wird eine Thüringer Bratwurst hergestellt? Wie entsteht eine Fachwerkfassade? Und wieviel Öko steckt in Produkten aus dem Freistaat? Das sind nur einige Fragen, auf die es am Gemeinschaftsstand Thüringens auf der Grünen Woche Antworten gibt. Ein Biolädchen, Wurstmanufaktur und das „Haus der Elemente“ gehören zu den Höhepunkten der diesjährigen Präsentation in Halle 20 unter dem Motto „natürlich Thüringen“ Hier können sich die Besucher einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und der Bedeutung der Thüringer Ernährungswirtschaft verschaffen. Zum ersten Mal dabei sein wird der Verein Thüringer Ökoherz e.V., der ökologisch erzeugte Produkte von etwa 20 Unternehmen anbieten wird. Am Gemeinschaftsstand Thüringens werden 35 Aussteller vertreten sein. Auch sämtliche Thüringer Molkereien sind dabei.

Siehe auch – Grüne Woche: Marokko – ein Land der Sinne

(Quelle: OTS / Foto: Messe Berlin)

gateurope-2015-11-20 13:52:28
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